ZUKUNFTSCAMPUS

ZukunftsCampus – wie kommt das Neue in die Welt?

Die letzten Jahre mit Wirtschaftskrisen, gescheiterten Umweltgipfeln, Unternehmenszusammenbrüchen und dem fortschreitenden Vertrauensverlust in die Politik haben es gezeigt: Mit den Methoden von gestern werden wir die Probleme und Fragen von morgen nicht lösen und beantworten. Das gleiche Bewusstsein, das diese Probleme ausgelöst hat, kann sie nicht lösen – mehr vom Gleichen kann sie nur verschlimmern. Das Gleiche kann nicht das problemlösende Neue sein.
Business- und Management-Schulen greifen ausschließlich auf Methoden zurück, die aus den Erfahrungen der Vergagenheit entwickelt wurden. Die Fragestellung für Manager, die die Zukunft an sie stellen wird, können diese Methoden nicht alleine beantworten.

Doch wo können interessierte Führungskräfte über die drängenden Probleme der Gegenwart nachdenken? Über die Probleme, für die es mit gelernten Methoden keine Lösungen zu geben scheint? 

Die von Dr. Christoph Röckelein entwickelte Pedaktik versucht hier Antworten zu ermöglichen: Die Lösung steckt in der wachen und aufmerksamen Persönlichkeit, die aus einer präsenten Haltung heraus sich öffnen kann für die zukunftigen Möglichkeiten. Die innere Haltung bestimmt wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Deshalb steht im ZukunftsCampus die Person im Mittelpunkt. Die Person, die ihre Aufmerksamkeit und Wahrnehmung auf die sich entwickelnde Zukunft richten will. Es geht um die Entdeckung (Invention) und Entwicklung (Innovation) neuer und ungedachter Konzepte, die im ZukunftsCampus in den jeweiligen Arbeits- und Lebenskontext der Teilnehmer eingebunden werden sollen. 

Der ZunkunftsCampus ist ein erlebnisorientiertes Instrument der Persönlichkeitsbildung und baut auf der Pedaktik und dem Presencing - Konzept der Theorie U (Scharmer) auf. Er ist methodisch als experimeteller Raum konzipiert, um in diesem offenen Raum (Open Space) als Erfahrungslaboratorium die Frage "Wie kommt das Neue in die Welt?" zu erforschen. Die Wahrnehmungskompetenz der Person wird dadurch unterstützt, in dem die Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment gerichtet wird, in dem sich das Zukünftige vergegenwärtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Campus-Konzept

Das didaktische Konzept, auf dem der ZukunftsCampus basiert, ist das Campus-Konzept. Es wurde von Christoph Röckelein entwickelt und versteht Campus nicht als statischen Ort, sondern als didaktischen Raum, der nicht an einen festen Ort gebunden ist. Dieser didaktische Raum bildet die Form und den Rahmen in der der eigentliche Erfahrungsraum entsteht. Der äußere didaktische Raum sollte nicht mit dem inneren Raum der Invention verwechselt werden.

Das Campus-Konzept kann überall dort angewandt und modifiziert werden, wo es um Invention, Innovation und schöpferische Veränderungen geht. Es ist das Neue, was er hervorbringen möchte und nicht die Verbesserung vom Alten. Er umfasst daher unterschiedliche didaktische Phasen. Jeder Campus beginnt mit einer konkreten Fragestellung und orientiert sich an dem, was bereits da ist. Auf dieser Grundlage folgen weitere didaktische Phasen wie zum Beispiel das Moment des Loslassens vom Alten, die Phase der Stille, in der sich das Neue vergegenwärtigen kann und die Integration der Invention als Innovation in den bestehenden Arbeits- oder Lebenskontext.

 

 

 

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